Für Schnellleser: In diesem Artikel geht es um GIMP, Photopea.com und Photofiltre 7, drei Programme zur Bildbearbeitung mit unterschiedlichen Stärken und Möglichkeiten.
Photopea ist ein kostenloses Programm im Internet und funktioniert direkt im Browser.
Wer Bilder bearbeiten möchte, braucht nichts zu installieren und kann sofort starten. Die Oberfläche erinnert an bekannte Bildbearbeitungsprogramme, dadurch finden sich viele Menschen schnell zurecht.
Das Programm öffnet gängige Formate wie JPG (lustig aber war bedeutet „Joint Photographic Experts Group“), PNG (Portable Network Graphics) und auch PSD (Photoshop Document). Wer mit Ebenen arbeitet, kann in Photopea genau so vorgehen wie in teuren Alternativen. Farben anpassen, Texte einfügen oder Bilder freistellen, all das ist problemlos möglich.
Besonders praktisch ist die Funktion, den Hintergrund zu entfernen. Wer ein Logo oder ein Foto ohne störende Fläche im Hintergrund haben möchte, wählt einfach die Fläche aus und löscht sie. Danach bleibt nur das übrig, was gebraucht wird. So entsteht eine Datei, die auch auf anderen Webseiten oder in Präsentationen schön aussieht.
Photopea.com bietet viele Werkzeuge, vom Pinsel bis zum Zauberstab. Man kann Fotos drehen, zuschneiden oder Texte kreativ gestalten. Wer möchte, probiert die Filter aus und verändert Bilder mit nur wenigen Klicks. Wer kann, speichert das Ergebnis als PNG, JPG oder PSD.
GIMP kostenlos als Vollversion, werbefrei und auf dem Desktop!
Wer jedoch noch tiefer einsteigen will, findet mit GIMP die richtige Wahl. GIMP (Downloadseite von GIMP) gibt es seit Dutzenden von Jahren als Desktop Programm, es ist komplett werbefrei und wird von einer weltweiten Community sowie engagierten Entwicklern ständig weiter verbessert.

Wer mehr Tiefe sucht als in einem leistungsstarken Browser Photoshop wie Photopea, kann mit GIMP auf dem Desktop noch umfangreicher arbeiten. Es lassen sich deutlich mehr Ebenen nutzen und viele weitere Effekte erzeugen. Allerdings ist die Einarbeitung in GIMP aufwendiger und erfordert mehr Geduld, man braucht Zeit um wirklich alle Möglichkeiten zu verstehen.
Photofiltre 7 als früherer Favorit für Einstieger in Sachen Bildbarbeitung
Früher war auch Photofiltre 7 aus Frankreich sehr beliebt für den Desktop PC. Dieses Programm hat deutlich weniger Funktionen, doch wer schnell starten möchte, findet sich dort leichter zurecht.
Es eignet sich gut für einfache Anpassungen und ist schneller zu erlernen, auch wenn man dafür auf viele professionelle Werkzeuge verzichten muss. Photofiltre 7 existiert heute in dieser Form nicht mehr so, man kann es zwar noch kostenlos herunterladen, aber die neueren Versionen sind kostenpflichtig und haben ihr Geschäftsmodell geändert.
Fazit: Jeder dieser Programme hat seine Daseinsberechtigung, es bleibt nur persönlich zu entscheiden wen welches dieser Programme mehr oder weniger zusagt.

